Datum: 28.07. bis 31.07.2016 Ort: Hindsgavl Camping

Donnerstag:

Anreise ohne Stau. Ankunft bei sonnigem Wetter um die Mittagszeit. Einzig die alte Brücke war heute voll gesperrt. Deshalb mussten wir über die Autobahnbrücke und von "hinten" durch Middelfart anreisen. Wir konnten die Hütten gleich beziehen und nahmen anschließend einen kleinen Imbiss. Unterbringung in Luxushütte 3 und 4

Tauchgang 1 am Sobad Einteilung in 3 x 2er Gruppen während aller Tauchgänge. Relativ viele Feuerquallen, einige Treffer wenig Strömung, Steilwände mit Seescheiden, Seesternen, Seeanemonen, Klippenbarschen, Kelblaub, Seegras, Krebsen, Einsiedlerkrebse, Grundeln entspannter Einstiegstauchgang.

Tauchgang 2 wieder am Sobad

Zusätzlich: 2 Gruppen hatten im 6-8 Meter Bereich eine Begegnung mit einem großen spielfreudigen Tümmler. Dieser war ca. 2-2,5 Meter lang. Der Tümmler kam bis auf Armlänge an die Taucher und umrundete sie mehrfach. Außerdem war es der 666. Tauchgang eines unserer Tauchlehrer. Dafür wurde nach altem Brauch Neptun ein Opfer dargebracht. Tagesabschluss in gemütlicher Runde

Freitag:

Nach dem Müsli-Frühstück ging es zum Tauchplatz Kongebrohaven (Tauchgang 3). Hier gingen nur zwei Gruppen ins Wasser. Eine Gruppe erreichte wegen starker Strömung nur eine geringe Tauchtiefe und brach nach 15 Minuten den Tauchgang aus Sicherheitsgründen ab. Die zweite Gruppe hatte Glück und aufgrund der Erfahrung mit Strömung erreichte sie in der Zieltiefe von 25 Metern eine passende Gegenströmung. Die Gruppe konnte rechts vom Einstieg am Yachthafen vorbei eine schön bewachsene Steilwand betauchen. Anschließend folgte ein ausgiebiges brunchen mit ausreichender Oberflächenpause.

Für den vierten Tauchgang wechselten wir die Uferseite und fuhren zum Amomniakhaven.

Bei wenig Strömung konnte dort die Steilwand und das abfallende Ufer bis in eine Tiefe von 25 Metern erkundet werden. Die Steilwand besteht dort aus fast schwarzem porösem Gestein. Hier sahen wir Aalmuttern, Seeanemonen und viele Schnecken. Schollen wurden nur einige kleinere gesichtet. Der fünfte Tauchgang wurde als Nachttauchgang geplant und dementsprechend inklusive Einstiegsmarkierung durchgeführt. Als Tauchplatz wählten wir dazu das Sobad. Die leichte bis mittlere Strömung war beherrschbar.

Samstag:

Der Amoniakhaven wurde für den sechsten Tauchgang ausgewählt. Die Strömung überraschte doch den ein oder anderen Taucher. Die Gruppen konnten aber zusammengehalten werden. Eine Gruppe konnte durch passende Gegenströmung drei Durchgänge an der Steilwand durchführen. Eine andere Gruppe war so schnell unterwegs, dass die 350 Meter Strecke in 7 Minuten zurückgelegt wurde. Dort folgte ein zweiter „Wandertauchgang“. Ein Taucher absolvierte seinen 200. Tauchgang. Auch dazu wurde Neptun das obligatorische Opfer gebracht und die Mittaucher bekamen auch ihren Teil ab. Am Nachmittag wurde ein kleines Kulturprogramm am Hindsgvl Slot eingeschoben. Hier konnte eine opulente Hochzeitsfeier im Schlossgarten bewundert werden. Danach waren wir am Naturkunde-Center in direkter Nachbarschaft des Campingplatzes. Das obligatorische dänische Softeis mit Schokoglasur rundete den Ausflug ab.

Für den siebten und letzten Tauchgang fuhren wir wieder zum Sobad. An der Oberfläche war die Strömung so stark, dass die Markierungsbojen sehr starkes Kielwasser hatten. Als Einstieg wählten wir das ganz linke Ende des Strandes. Mit der Strömung ließen wir uns bis an die Steilwand treiben. Hier ließ die Strömung überraschenderweise deutlich nach und wir konnten einen recht entspannten Sight-seeing Tauchgang durchführen. An der Bojenkette ging es zurück zum Ausstieg. Nach den beiden oben genannten Jubiläums-Tauchgängen folgte hier der 50. Tauchgang eines Nachwuchstauchers.

Sonntag:

Um dem angekündigten Mega-Stau zu entgehen ging es am Sonntagmorgen nach einem richtig frühen Frühstück zurück in die Heimat.

Text: G.W. + M.W. + S.W.

Bilder: G.W. + A.S.

Posted in Vereinsfahrten on Aug 12, 2016